Pfizer Forschungs-Preis 2009 für Medizin verliehen
Donnerstag, 05.02.2009

Pfizer Forschungs-Preis 2009 für Medizin verliehen

21 WissenschaftlerInnen mit dem Preis geehrt

Zürich, 5. Februar 2009   - Mit einer Preissumme von 390'000 Schweizer Franken ist der Pfizer Forschungs-Preis einer der bedeutendsten Forschungspreise für Medizin in der Schweiz. Er wurde heute bereits zum achtzehnten Mal an führende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unseres Landes vergeben. Die prämierten Arbeiten entstanden in Basel, Zürich, Lausanne, Bern und Genf. Die Ergebnisse sind wichtige Meilensteine für die Medizin. Sie geben unter anderem Antworten auf die Fragen: „Wo bin ich? Manipulation des körperlichen Ich-Bewusstseins“; „Ist Intelligenz erlernbar?“ oder zeigen im Bereich der Infektiologie vielversprechende Ansätze bei der Behandlung der chronischen Hepatitis C.

 

 

Pfizer Forschungs-Preis – Führende Auszeichnung für Schweizer Spitzenforschung


Der Pfizer Forschungs-Preis für Medizin wird alljährlich verliehen. Er geht an junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die an Schweizer Forschungsinstituten oder Spitälern herausragende und zukunftsweisende Beiträge im Bereich Grundlagenforschung oder klinische Forschung erbracht haben. Die Preissumme von insgesamt 390’000 Schweizer Franken verteilt sich auf die sechs Bereiche: Herzkreislauf, Rheumatologie und Immunologie, Infektiologie, Neurowissenschaften und Erkrankungen des Nervensystems, Urologie und Nephrologie und seit dem Jahr 2008 zusätzlich auf den Bereich Onkologie. In jedem Fachbereich wurde die maximale Anzahl zu prämierender Forschungsarbeiten erreicht: Es wurde je eine Arbeit der Grundlagenforschung und eine der klinischen Forschung ausgezeichnet. Wegen der exzellenten Qualität der eingereichten Forschungsarbeiten im Fachbereich Onkologie wurden dieses Jahr sogar zwei Arbeiten der klinischen Forschung mit dem Preis gewürdigt. Die prämierten Forschungsarbeiten sind in der Regel das Ergebnis umfassender Teamarbeiten. Ausgezeichnet werden jeweils die für die Ideen und die Durchführungen verantwortlichen WissenschafterInnen.


Neben dem Preisgeld erhalten die PreisträgerInnen als zusätzliche Ehrung die Bronzeplastik „Der Forscher”, die der bekannte Schweizer Künstler Kurt Laurenz Metzler in limitierter Auflage eigens für den Pfizer Forschungs-Preis geschaffen hat.


Der Pfizer Forschungs-Preis wird dieses Jahr zum achtzehnten Mal verliehen. Bis und mit heute wurden 201 Preisträgerinnen und Preisträger geehrt. Einige von ihnen werden als potentielle Kandidaten für den Nobelpreis gehandelt. Die bisher ausgeschüttete Preissumme liegt bei mehr als 4,5 Millionen Schweizer Franken.

 


PreisträgerInnen aus Basel vor Zürich, Lausanne, Bern und Genf

 

Die dreizehn prämierten Arbeiten entstanden an Forschungsinstitutionen und Kliniken in Basel, Zürich, Lausanne, Bern und Genf, teilweise in Kooperation mit Organisationen in Deutschland, den USA und Norwegen. Von den 21 PreisträgerInnen sind 9 Frauen und 12 Männer.Sieben der PreisträgerInnen kommen aus Basel (plus eine Forscherin aus Kooperation mit Norwegen) gefolgt von Zürich mit fünf, Lausanne mit vier und Bern mit drei PreisträgerInnen. Genf stellt eine Preisträgerin.

 

Detaillierte Informationen zum Preis finden Sie auf der Homepage des Pfizer Forschungs-Preises.