Schweiz löst USA an der Spitze des Competitiveness Rankings ab
Die Schweiz führt die Rangliste des Global Competitiveness Report 2009-2010 des World Economic Forum an. Die USA fallen vom ersten auf den zweiten Rang zurück, da sich ihre Finanzmärkte und makroökonomische Stabilität in besonderem Masse verschlechtert hat.
Singapur, Schweden und Dänemark platzieren sich auf den Rängen drei bis fünf. Mit Finnland, Deutschland und den Niederlanden auf den nächsten Plätzen zählen erneut vorwiegend europäische Länder zu den Top Ten. Grossbritannien setzte – trotz anhaltend hoher Wettbewerbsfähigkeit – den Sinkflug vom letzten Jahr fort und fiel vom 12. auf den 13. Rang zurück. Der Grund hierfür ist in erster Linie die anhaltende Schwäche des britischen Finanzmarktes. China ist weiterhin das wettbewerbsstärkste unter den wichtigsten Schwellenländern. Die Volksrepublik hat sich seit dem Vorjahr um einen Rang verbessert und damit ihre Position innerhalb der Top 30 weiter gestärkt. Von den drei anderen grossen BRIC-Staaten sind auch Brasilien und Indien aufgestiegen, während Russland 12 Ränge einbüsste. Mehrere asiatische Länder schneiden im Ranking gut ab: Japan, die Sonderverwaltungszone Hongkong, die Republik Korea, Taiwan und China zählen zu den Top 20. In Lateinamerika nimmt Chile den Spitzenplatz ein, gefolgt von Costa Rica und Brasilien.
«Die starke gegenseitige Abhängigkeit der weltweiten Volkswirtschaften macht die Krise zu einem echten globalen Phänomen, in jeder Hinsicht. Die Entscheidungsträger bemühen sich derzeit um Lösungen, um diesen neuen wirtschaftlichen Herausforderungen zu begegnen. Ferner bemühen sie sich, ihre Staaten vorzubereiten, damit sie im Wirtschaftsumfeld der Zukunft, das durch zunehmende Unsicherheit charakterisiert ist, gut bestehen können. Unter solchen Bedingungen sind die Länder mehr denn je gefordert. Sie müssen die grundlegenden Voraussetzungen für die Förderung des Wirtschaftswachstums und der Entwicklung schaffen», erklärt Klaus Schwab, Gründer und Präsident des World Economic Forum.
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